2 Tage und 2 Länder (Teil 1)

Oh jee, wie die Zeit Vergeht! Ich war nicht mehr so aktiv hier aber zu meiner Verteidigung hat das Wetter hier im Norden nicht so mitgespielt. An Ostern hatten wir zum Beispiel noch Schnee und danach nur noch Regen. Ätzend einfach und da hat man nicht so viel Lust was zu unternehmen. Doch jetzt erwacht der Frühling so langsam und es wird schöner und vor allem wärmer.
Wer uns folgt, weiß mittlerweile, wie verrückt wir manchmal sein können. Der neueste Coup: Samstag morgen um 8.00 ein Hotel in Malmö in Schweden buchen und um 10.00h sich auf den Weg machen.  

  

In Flensburg zu wohnen kann schon Vorteile mit sich bringen. Besonders wenn man Scandinavien näher erkunden möchte. Die dänische Grenze erreicht man in 10mn von Flensburg aus und so ist es ein Kinderspiel ins Ausland zu fahren. Wäre für mich nicht schlecht wenn es Frankreich wäre und nicht Dänemark. Dies würde aber auch bedeuten, dass ich nicht mehr am Meer wohnen würde, für eine Bretonin ein Alptraum. Aber nun ja zurück zu unserem Trip: ich wollte mir schon längst Copenhagen ansehen und überhaupt der Norden Europas, doch dazu hatte mir bis jetzt immer die Zeit oder die Lust gefehlt. Mein Wunsch war aber Schatzis Befehl und so plante er die Reise: Samstag in Dänemark und Sonntag in Schweden. Ach wie ich diese spontanen Aktionen liebe!

Copenhagen liegt 3 Stunden von uns entfernt und die Fahrt dahin ist recht entspannt aber auch sehr schön, denn man muss über die 13km lange gebührenpflichtige Brücke über den Großen Belt fahren und das Panorama einfach nur genießen.  Wir haben uns für das Wochenendticket entschieden und müssten so 57e bezahlen.

 

Angekommen in Kopenhagen herrschte ein buntes fröhliches Treiben. Ich war überrascht, wie viele Leute mit dem Rad unterwegs waren aber die Stadt ist perfekt dafür. Wir haben uns etwas geärgert, dass wir unsere Fahrräder nicht dabei hatten. Es gibt jedoch die Möglichkeit, eins auszuleihen: http://bycyklen.dk/en/how-to/ doch dies haben wir zu spät gesehen. Ja ich gebe zu, spontan sein hat auch seine Nachteile manchmal. Wir haben also erstmal mit einem Blick über die Stadt angefangen und dies ist möglich wenn man die Vor Frelsers Kirke also Erlöserkirche erklimmt.  

Mich hat das Innere wirklich beeindruckt, eine wahrlich schöne Kirche im Barockstil, die ganz anders ist, als was ich je gesehen habe. Elefanten in einer Kirche zu sehen, war für mich neu 🙂  

    

Wenn man dann die 400 Treppenstufen hinter sich gebracht hat, wird man mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Ich muss jedoch sagen, dass ich etwas enttäuscht war, weil es sehr rot und somit Flensburg oder Kiel sehr ähnlich ist.  

          

Doch was man auch sehr gut sehen kann, sind die vielen grünen Plätze und Orte wo man einfach abseits dem Trouble eine kleine Auszeit genießen kann. 

      

  
      

Den Schloss Amalienburg haben wir uns auch angeschaut. 

    

Nicht zu vergessen: den Lille havfrue an der Uferpromenade. Der Touristenmagnet par excellence und einen Blick auf die Meerjungfrau zu ergattern, erwies sich als schwierig und ganz zu schweigen ein Foto zu schießen und das im Zeitalter von den „blöden“ Selfiestangen. 🙂 

  

Abends haben wir unsere Entdeckung der Stadt am neuen Hafen beendet. Bunte Häusern, eine Menge Leute, Musik und dazwischen der Kanal. Es war richtig fröhlich und schön. 

      

So schön wie es war, mussten wir leider weiterziehen denn Schweden wartete auf uns. Kopenhagen ist meiner Meinung nach eine sehr interessante Stadt und eine Fahrt dahin lohnt sich definitiv. Wir haben uns vorgenommen, noch mal dahin zu fahren und die Stadt tiefer zu erkunden. Es war also wie ein kleines Vorgeschmack und ich freue mich schon auf das Wiedersehen.

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2 Kommentare zu “2 Tage und 2 Länder (Teil 1)

    • Hi Stefanie, Danke für deine Nachricht. Das war wirklich sehr schön und wir haben es sehr genossen. Dein Blog ist aber auch interessant, werde ich öfters mal reinschauen. Liebe Grüße, Manuesarah

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