Hamburger Dom

Eigentlich sollte es nicht Richtung Hamburg gehen, sondern eher Richtung Büsum und zurück nach Flensburg.
Doch bei uns kommt es immer anders als man denkt. Mein Schatz hat immer die verrücktesten Ideen und ihm zu folgen, ist nicht immer einfach aber wie er so schön sagt : „Einfach kann jeder“!

Letztes Wochenende sind wir also nach Büsum gefahren, um dort die Sturmflutenwelt „Blanken Hans“ zu besuchen. Ein Freund von uns hatte die Ausstellung besucht und fand es dort sehr interessant. Naja, wenn man im hohen Norden wohnt, weißt man auch, dass es viele regnerischen und trüben Tagen im Herbst geben kann und dass man vor lauter Langeweile nicht weißt, was man anfangen soll. Fahrradfahren kannste übrigens auch knicken. So sind wir dann auf die Idee gekommen nach Büsum zu fahren.  Wir hatten die Tickets schon online bei Groupon gekauft und müssten wir dazu noch 3e für die Kurabgabe bezahlen. Die Tickets haben wir für 12,50 bezahlt. Es lohnte sich schon, denn im Blanken Hans kosten die Tickets 9,00e pro Personn.

Seit dem 15. April 2006 wütet das wilde Meer am Büsumer Kutterhafen: Besucher der „Sturmflutenwelt Blanker Hans“, der Attraktion des Nordsee-Heilbads, tauchen in virtuelle Flut-Welten ein. Ein Schauspieler begibt sich mit Ihnen auf eine Zeitreise in das Jahr 1962, in die Nacht der großen Sturmflut. Doch die Flut holt Sie ein. Auf der Fahrt in einer „Rettungskapsel“ geht’s mitten hinein ins Abenteuer. Eine Ausstellung bietet zudem Informationen über Wetter-Phänomene, Klimawandel, Gezeiten und die Geschichte der Sturmfluten und des Küstenschutzes.“ Auszug aus der Internetseite

Zusammenfassend: es fing gut und interessant an aber es endete nicht so gut. Das interaktive Programm fand ich unmodern und etwas langweilig. Nach der Bahnfahrt landeten wir in einem Raum, wo ein Film über die Flut und die Folgen des Klimawandels gezeigt wurde und dann konnten wir ins Labor oder besser gesagt zu einer Ausstellung mit massiven Infos an Wetterberichte, Zeugenberichte etc gelangen. Für mich war es viel zu viel zu lesen und ich habe mich schnell gelangweilt und so waren wir nach einer Stunden wieder raus. Mein Fazit wäre also, dass es sich wahrscheinlich für die älteren Leuten lohnt oder die, die sich sehr dafür interessieren. Ich denke schon, dass ich eine Personn bin, die offen für viele neue Sachen ist aber da war ich schon enttäuscht.

Da die Fahrt FL-Büsum fast drei Stunden dauert, hat mein Freund sich gedacht, dass Hamburg eigentlich gar nicht mehr so weit ist und so sind wir an einem Samstag Abend auf dem HH-Dom gelandet. Für mich das allererste Mal. Ich gebe es zu, ich bin ein großer Fan von Karrusellen und „starken Sensationen“, wie man es bei uns sagt. Ich hatte schon von dem Dom gehört aber es war richtig beeindruckend eine so grosse Menge an Menschen und an Fahrgeschäfte live zu sehen.

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Vom 7.11. bis zum 7.12 macht den Winterdom in Hamburg halt und ich ärgere mich, dass ich nicht früher dahin gefahren bin. Ich bin wieder Kind geworden und hab mir den Spass gegönnt, Autosccoter zu fahren und 2 mal Achterbahn und eine davon mit Looping 🙂 Man muss aber auch betonen, dass man schon mit etwas „Knete“ in der Tasche kommen muss, weil es sich sonst nicht lohnt. Die Versuchung ist zu groß und bei einer so großen Auswahl springen schon schnell 100e aus der Tasche weg.

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Im ganzen und Großen war ich sehr zufrieden, besser als in Büsum 😉 und kann es jedem empfehlen.

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